Wer Nachtschicht arbeitet, kennt diesen Moment nicht als Gefühl, sondern als Uhrzeit.
Es ist kurz nach drei. Die Schicht läuft noch vier Stunden. Und der Körper macht unmissverständlich klar, dass er jetzt eigentlich schlafen möchte.
Rund 300'000 Menschen in der Schweiz arbeiten regelmässig zwischen 23 und 6 Uhr, weitere 500'000 gelegentlich. Sie alle treffen dasselbe Zeitfenster. Ein Sicherheitsmitarbeiter beschreibt es in einer SRF-Reportage so: „Zwischen drei und fünf Uhr morgens wird es kritisch. Zu dieser Zeit kämpfe ich gegen mich selbst.“
Man kann dagegen ankämpfen. Die meisten tun es mit Koffein. Nur: In genau diesem Fenster ist die übliche Art zu koffeinieren – ein grosser Energy Drink, ein doppelter Espresso – Teil des Problems geworden.
Mirco Rau kennt das aus dem Berufsalltag. Der Elektroinstallateur arbeitete über Monate immer wieder nachts: einfache Installationen, die sich nur dann ausführen liessen, wenn tagsüber niemand gestört werden durfte.
Die drei Gründer von PeakGum: Fabian Kobelt, Adrian Hertli und Mirco Rau (v.l.n.r.). Ein Jahr lang arbeiteten sie an der Rezeptur, bevor die erste Box in Produktion ging.
„Immer wieder mal ein Energy Drink. Und am Morgen dann den Kaffee, damit ich überhaupt heimfahren konnte. Irgendwann merkst du: Das ist keine Lösung, das ist ein Kreislauf.“
Mirco Rau, Elektroinstallateur und Mitgründer
Das Problem ist nicht die Müdigkeit. Es ist die Unruhe.
Der Körper folgt einer inneren Uhr. Zwischen drei und fünf Uhr morgens erreicht die Wachheit ihren Tiefpunkt – unabhängig davon, wie ausgeschlafen jemand in die Schicht gestartet ist. Wer in diesem Fenster arbeitet, arbeitet gegen die eigene Biologie.
Die üblichen Gegenmittel haben alle denselben Haken: Sie liefern viel Koffein auf einmal. Eine 5-dl-Dose Energy Drink bringt rund 160 Milligramm, ein doppelter Espresso etwa gleich viel. Was danach kommt, beschreiben Schichtarbeitende in Foren erstaunlich einheitlich:
- Kurzer Kick, dann Absturz. Nach einer Dreiviertelstunde ist man müder als vorher – nur zusätzlich unruhig.
- Zittrige Hände. Wer Medikamente richtet, am Patientenbett steht oder eine Maschine führt, kann das schlicht nicht gebrauchen.
- Unruhe, die sich über die Müdigkeit legt, statt sie abzulösen. In einem Pflegeforum bringt es jemand so auf den Punkt: „mir helfen sie nicht – wenn ich sowas trinke, muss ich mich bewegen.“
- Nach der Schicht kein Schlaf. Das Koffein ist noch da, wenn man längst im Bett liegen sollte.
Das ist der Unterschied zwischen einem Büro um 15 Uhr und einer Station um 03 Uhr. Im Büro ist ein bisschen Zappeligkeit egal. Nachts ist sie das eigentliche Problem.
Die gefährlichste Stunde der Nacht liegt nach Schichtende
Es gibt einen Moment, über den in keiner Produktwerbung gesprochen wird, obwohl ihn jede Nachtschicht kennt: die Fahrt nach Hause.
Die Suva rechnet vor, dass jemand, der nach der Nachtschicht mit dem Auto heimfährt, ein sieben- bis achtfach erhöhtes Unfallrisiko hat. In den Foren klingt dieselbe Zahl anders. Dort schreibt eine Pflegefachfrau aus der Spitex: „ich bin so müde und schaff das nicht in einem zu fahren und hab Angst beim Fahren einzuschlafen.“
Und es wird nicht besser, je routinierter man wird. Die Suva misst ein um 25 Prozent erhöhtes Unfallrisiko nach der zweiten Nachtschicht in Folge, 35 Prozent nach der dritten und 50 Prozent nach der vierten. Nicht die erste Nacht ist das Problem. Es sind die dritte und die vierte.
Dazu kommt der Teil, über den ungern gesprochen wird: Müdigkeit macht Fehler. Gerade in der Pflege, wo nachts weniger Personal auf der Station ist und trotzdem jede Entscheidung sitzen muss, sind diese Fehler selten harmlos.
Und dann soll man auch noch schlafen
Was in der Nacht als Notlösung beginnt, wird schnell zum Muster. Die Dosis steigt, weil der Körper sich gewöhnt. Der Schlaf danach wird schlechter, also braucht es in der nächsten Schicht mehr. Und der freie Tag, auf den man die ganze Woche hingearbeitet hat, geht für Erschöpfung drauf.
Bemerkenswert ist, wie geübt Schichtarbeitende darin sind, gegen ihr eigenes Koffein anzuarbeiten. In einem Pflegeforum beschreibt jemand die eigene Routine so: Kaffee gegen die Müdigkeit – und ab fünf Uhr Beruhigungstee, „damit ich zu Hause gut schlafen kann.“
Diese Zielgruppe denkt bereits in Halbwertszeiten. Sie braucht keine Aufklärung darüber, dass Koffein nachwirkt. Sie braucht eine Dosis, die sich steuern lässt.
Koffein wirkt, indem es Adenosin blockiert – jenen Botenstoff, der dem Gehirn signalisiert, dass es müde ist. Das Signal verschwindet dadurch nicht, es wird nur überdeckt. Gleichzeitig stimuliert Koffein das Nervensystem, was die typische Unruhe erzeugt. Genau dieser zweite Effekt ist es, der in der Nachtschicht am meisten stört.
Dazu kommt die Zeitrechnung: Bei einem gesunden Erwachsenen dauert es im Schnitt rund fünf Stunden, bis die Hälfte des aufgenommenen Koffeins wieder abgebaut ist. Wer um 06 Uhr noch nachlegt, hat um 11 Uhr immer noch die Hälfte davon im Blut – mitten im Vormittagsschlaf.
Die Entdeckung: eine Aminosäure aus dem Grüntee
Auf der Suche nach etwas, das durch die Nacht trägt, ohne unruhig zu machen, stiessen die drei auf L-Theanin. Die Aminosäure kommt natürlich in Teeblättern vor und wird seit Jahren in Kombination mit Koffein untersucht.
Interessant war für die Gründer weniger der Stoff selbst als das Verhältnis. In den Untersuchungen, die die Kombination aus beidem betrachten – etwa Owen und Kollegen (2008) oder Giesbrecht und Kollegen (2010) –, liegt L-Theanin in etwa im doppelten Verhältnis zum Koffein. Und eine britische Arbeit von 2018 untersuchte diese Kombination ausgerechnet an Probanden, die zuvor eine Nacht nicht geschlafen hatten.
Genau dieses Verhältnis wurde zur Grundlage der Rezeptur.
Der Kern: die 2:1 Fokus-Formel
Nach rund einem Jahr Entwicklung stand die Rezeptur. Der Kern ist ein festes Verhältnis: doppelt so viel L-Theanin wie Koffein. Konkret 80 Milligramm L-Theanin auf 40 Milligramm Koffein pro Stück.
Die Regel, die sonst niemand mitverkauft: wann Schluss ist
Die meisten Wachmacher haben ein Interesse daran, dass man mehr davon nimmt. Bei Nachtschicht ist das der falsche Rat.
Die Gründer empfehlen zwei Stück pro Schicht – und einen klaren Zeitpunkt, ab dem nichts mehr dazukommt:
Es ist eine unbequeme Empfehlung für einen Hersteller. Aber sie ist der Grund, warum die Dosis bei 40 Milligramm liegt und nicht bei hundert.
Warum ein Kaugummi und keine Kapsel
Die zweite Entscheidung war die Darreichungsform. Eine Kapsel muss geschluckt, verdaut und über den Magen aufgenommen werden – das dauert. Beim Kauen gelangt ein Teil der Wirkstoffe direkt über die Mundschleimhaut in den Kreislauf und umgeht diesen Umweg. Praktisch heisst das: spürbar nach etwa 10 bis 15 Minuten.
Der zweite Grund ist banaler und im Alltag oft der wichtigere: Nachts hat die Kantine zu. Die Kaffeemaschine steht im anderen Stock, ist abgestellt oder gehört zu einer Pause, die gerade niemand nehmen kann. Ein Griff in die Tasche funktioniert überall – im Patientenzimmer, in der Fahrerkabine, auf dem Gleisfeld.
„Auf Schicht hast du oft gar keine Zeit, dir irgendwo einen Kaffee zu holen. Das war für uns von Anfang an klar: Es muss etwas sein, das du in Sekunden dabei hast.“
Mirco Rau
Was Kundinnen und Kunden berichten
Auffällig an den Rückmeldungen ist, dass fast alle denselben Punkt erwähnen: nicht die Stärke der Wirkung, sondern ihre Beschaffenheit. Ruhiger als Kaffee.
„Um 3 Uhr morgens ist bei mir sonst der Punkt, an dem ich nur noch funktioniere. Mit PeakGum bin ich wach, ohne dass die Hände zittern oder das Herz rast – genau das, was ich für konzentrierte Arbeit am Patienten brauche.“
„Kaffee während der Schicht ist bei mir keine Option, weil ich danach um 6 Uhr völlig übermüdet nach Hause fahre. PeakGum gibt mir einen ruhigen Schub, der bis Schichtende reicht – und ich schlafe trotzdem, wenn ich heimkomme.“
„Unsere Gleisbaustelle läuft nachts, wenn keine Züge fahren. Da muss ich um 2 Uhr genauso wach sein wie um 22 Uhr. Ein Stück Kaugummi statt drei Kaffee, und ich bin an der Maschine trotzdem ruhig – das ist mir wichtig.“
Das Produkt
Verkauft wird die Formel unter dem Namen PEAKGUM – ein funktioneller Kaugummi mit Minzgeschmack, zuckerfrei, 30 Stück pro Box. Entwickelt in der Schweiz von Leuten, die selbst Nachtschicht gearbeitet haben. Produziert in Italien.
Wie viele braucht man realistisch?
Nachtdienste kommen selten einzeln. Sie kommen im Block – drei, vier, fünf Nächte hintereinander, dann eine Erholungsphase. Und wie die Suva-Zahlen zeigen, ist nicht die erste Nacht das Problem, sondern die dritte und die vierte.
Zwei Stück pro Schicht, ein Block von vier Nächten: acht Stück. Wer acht bis zwölf Nachtdienste im Monat hat, kommt auf rund 20 Stück – eine Box reicht damit ungefähr sechs Wochen.
Genau hier liegt der Punkt, den die meisten unterschätzen: Wer eine einzelne Box bestellt, steht irgendwann mitten in einem Block ohne da. Deshalb wird auf der Bestellseite die 3er-Box empfohlen. Sie deckt rund vier Monate Nachtdienst ab und ist pro Stück ein Drittel günstiger.
Preis pro Stück in CHF. Versand ab CHF 40 kostenlos.
Eine Nacht sagt wenig. Deshalb: Teste PeakGum über einen ganzen Nachtdienst-Block. Wenn es dir nicht durch die Nächte hilft, bekommst du den vollen Betrag zurück – auch bei geöffneter Box. Eine kurze Mail an info@peakgum.ch genügt.
Zurzeit läuft bei PeakGum noch der Sommer-Sale mit bis zu 33 % Rabatt auf die Boxen-Bundles – die oben genannten Preise sind bereits die Aktionspreise. Die Aktion läuft am 2. September aus, danach gelten wieder die regulären Preise.
PeakGum durch den nächsten Block testen
Zwei Stück pro Schicht. Das letzte spätestens anderthalb Stunden vor Schichtende. 30 Tage Geld-zurück-Garantie.
Zum Angebot →30 Tage Geld-zurück-Garantie · Versand ab CHF 40 gratis · Swiss Made
Quellen
- Suva, „Schichtarbeit erhöht das Unfallrisiko“ – Unfallrisiko auf der Heimfahrt sowie nach aufeinanderfolgenden Nachtschichten.
- SRF DOK, „Nachtarbeit: Zwischen drei und fünf Uhr morgens wird es kritisch“.
- Bundesamt für Statistik, Arbeitszeiten – Zahl der Nachtarbeitenden in der Schweiz.
- Owen et al., Nutritional Neuroscience 2008; Giesbrecht et al., Nutritional Neuroscience 2010; Kahathuduwa et al., British Journal of Nutrition 2018 – Untersuchungen zur Kombination von Koffein und L-Theanin.